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| Geschrieben von: Torsten Mrotz |
| Donnerstag, 30. Oktober 2008 um 21:38 |
InhaltsverzeichnisDie Normungen im Feuerwehrwesen verlangen bei der Ausrüstung unseres Löschgruppenfahrzeuges (LF 8) eine Krankentrage, ein Bergetuch zur Bergung und Rettung von Verletzten sowie einen Verbandkoffer, der umfangreicher als die in jedem Privat-Pkw vorzuhaltenden Erste Hilfe-Kästen bestückt ist.
Für die Kameradenhilfe und die Versorgung von verunfallten und verletzten Personen verfügen wir darüber hinaus seit einiger Zeit über einen Notfallrucksack, der sukzessive weiter ausgestattet wird. Beim Vorbringen eines Standardeinsatzes wird der so genannte Angriffstrupp der Löschgruppe zur Rettung und Erstversorgung Verletzter eingesetzt. Da bereits die (persönliche Schutz)ausrüstung der Feuerwehrmänner viele Kilo auf die Waage bringt, ist es sinnvoll, die recht umfangreiche Erste-Hilfe-Ausstattung auf dem Rücken der Einsatzkräfte zu verlasten, damit die Hände frei bleiben. Zurzeit finden sich im Notfallrucksack ein Beatmungsbeutel, Infusionslösungen, ein Blutdruckmessgerät, ein Besteck zur Intubation, eine Sauerstoffflasche mit 2 Litern Inhalt sowie verschiedenes Kleinmaterial für die Erstversorgung an der Einsatzstelle.
Durch eine großzügige Spende der DH-Grundstücksgesellschaft konnten wir bereits einen Automatischen Externen Defibrillator (AED) beschaffen und nach einer Schulung in den Betrieb nehmen. Dieses Gerät kann beim lebensbedrohlichen Herzkammerflimmern einen Elektroschock auslösen und im Zusammenspiel mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung die Überlebenschance des Betroffenen dadurch signifikant erhöhen!!
Eines müssen wir an dieser Stelle aber deutlich machen: Wir wollen weder den öffentlichen Rettungsdienst ersetzen, noch könnten wir es!
Atemschutz wird grundsätzlich bei jedem Brand angelegt um das Einatmen von gefährlichen Brandgasen zu verhindern. Außerdem kann so auch in Bereiche vorgedrungen werden, in denen es keine ausreichende Sauerstoffzufuhr gibt. Wir benutzen ausschließlich Isoliergeräte und keine Filtergeräte, weil die Konzentration und die Art der Atemgifte meist unbekannt ist.
Wir verfügen zurzeit über Atemschutzgeräte der Firma Dräger vom Typ PA90 und PA94 mit je einer 6 Liter Stahlflasche und einem Fülldruck von 300bar. Diese können je nach Alter des Geräteträgers, von der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Art der Belastung im Einsatz eine Einsatzzeit von ca. 15 bis 30 Minuten erreichen.
Zusätzlich führen unsere Atemschutzgeräteträger folgendes mit:
Mehr Details zu den Atemschutzgeräten gibt es hier! Für den Einsatz von Atemschutzgeräteträgern ist eine Atemschutzüberwachung durch die FwDV 7 vorgesehen. Eine Atemschutzüberwachung dient bei Einsätzen und Übungen dazu, die Atemschutzgeräteträger, die sich außerhalb des Sichtbereichs des Einheitsführers befinden, zu überwachen. Diese Aufgabe kann lebenswichtig für die Träger sein, denn eine funktionierende Atemschutzüberwachung macht es möglich, den genauen Standort, Aufgabe, Zugang usw. festzuhalten, um eine schnelle Hilfe zu dem verunglückten Atemschutztrupp zu schicken. |
| Aktualisiert ( Freitag, 21. Mai 2010 um 20:38 ) |


Als einfaches Mittel zur schnellen Bekämpfung von kleineren Bränden, aber auch für den übersichtlichen Innenangriff. Durch den relativ dünnen und leichten 30m D-Schlauch kommen die Einsatzkräfte ohne großen Kraftaufwand schnell durch das Gebäude. Mit dem Kugelhahn vor dem D-Hohlstrahlrohr ist es auch im späteren Einsatzverlauf möglich einen weiteren D-Schlauch zwischenzukuppeln, ohne den Schlauch zu entwässern.
Wie jede moderne Feuerwehr verfügen auch wir über umluftunabhängige Atemschutzgeräte mit denen unsere Kameradinnen und Kameraden in lebensfeindliche Bereiche vordringen können.
